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DYGL: Japanische Brit-Rocker auf dem Vormarsch
Bei den Freunden vom NME Radar habe ich vor einer Woche mal wieder ein besonderes musikalisches Schmankerl gefunden. DYGL („day-glo“ gesprochen) heißt die Indierock-Band aus Tokyo, die es mir diesmal angetan hat.
DYGL besteht aus den vier Bandmitgliedern Nobuki Akiyama (Gesang, Gitarre), Kohei Kamoto (Schlagzeug), Yotaro Kachi (Bass) und Yosuke Shimonaka (Gitarre). Gegründet hat sich die Band, die einen fast schon rotzig coolen britischen Sound besitzt 2012, als alle Mitglieder noch Studenten auf der Meiji Gakuin University waren.
Alle Vier waren bereits in der Highschool Mitglieder in Bands und haben dort ihre musikalsiche Kreativität entwickelt und ausgelebt.
Ihre erste EP namens „EP #1“ veröffentlichten DYGL 2015 auf Kassette und im Internet. Damit fand die Band bereits großen Anklang bei Musikliebhabern auf der ganzen Welt.
Im April 2017 erblickte „Say Goodbye to Memory Den“, das erste Album von DYGL, das Licht der Welt. Alle Songs des Albums wurden von keinem Geringeren als Albert Hammond Jr. produziert.
Der Gitarrist von The Strokes verfeinerte den Sound der japanischen Band und schuf einen Longplayer, der an den Output seiner eigenen Band erinnert. Aber auch Einflüsse von Bands und Künstlern wie The Cribs, The Libertines, Arctic Monkeys oder The Smiths sind unüberhörbar.
Den Japanern von DYGL traue ich in Zukunft eine ganze Menge zu. Nachdem sie mit ihrem Album bereits den asiatischen Kontinent bereist haben dürfte der Sprung nach Europa nicht mehr lange dauern. Ihr Sound findet sicher auch hier seine Fans. Davon bin ich felsenfest überzeugt.
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