Connect with us

museek

Carnival Youth bringen frischen Wind in die Indie-Szene

Carnival Youth Band

Artists & Bands

Carnival Youth bringen frischen Wind in die Indie-Szene

Man kann nicht behaupten, dass Lettland popmusikalisch besonders im Fokus stehen würde. Zu Unrecht möchte man sagen, wenn man erstmal Carnival Youth gehört hat. Erst 2012 gegründet, hat sich die junge lettische Band mit ihren Shows zwischen Indie- und Neo-Folk bereits einen Namen gemacht. Ihre experimentelle Musik verknüpft gekonnt die Ästhetik von Folk-Musik mit modernen Elementen, weil sie sich beim Schreiben der Songs keine strikten DO’s und DONT’s auferlegen.

Erst im September veröffentlichten Carnival Youth ihre Debüt-EP Never Have Enough. Kantige Texte treffen auf Melodien, bei denen man einfach nicht stillhalten kann. Den Titel Never Have Enough nimmt sich die Band um die Brüder Emils und Edgars  sowie ihre Freunde aus der Schulzeit Aleksis und Roberts offensichtlich zu Herzen, denn es geht ziemlich schnell bergauf. Im Mai 2014 überzeugten sie beim Showcase Festival „The Great Escape“ ein Publikum aus Fans und Fachpublikum so sehr, dass nicht nur der Music Director des Glastonbury Festivals, Martin Elbourn,  der Meinung war, dass man diese Band besser im Auge behalten sollte. Neben dem „The Great Escape“ Festival konnte man Carnival Youth diesen Sommer bzw. Herbt u.a. auch beim Sziget Festival 2014 und beim Hamburger Reeperbahnfestival bewundern. Im November war die Band außerdem auf kleiner Clubtour in Deutschland unterwegs.

Derzeit arbeitet die Band auf Hochtouren an den letzten Feinheiten, ehe im Februar 2015 das Debütalbum von Carnival Youth erscheinen soll. Wenn es nur annähernd so erfrischend und unterhaltend klingt wie die Never Have Enough EP dann können die vier Letten damit vielleicht auch endlich den ganz großen internationalen Durchbruch schaffen. Das sie es absolut draufhaben beweisen Carnival Youth beispielsweise mit ihrem Song „Words Like Birds“, der bei uns momentan in Endlosschleife durch die Räume hallt. Viel Spaß beim Reinhören und achtet mal auf eure Füße. Unsere können nämlich gar nicht mehr aufhören im Takt der Musik mitzuwippen.

Foto Credits: Karklina

Sag deine Meinung

Sag deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuell meistgeklickt

museek Interviews

museek auf Facebook

To Top