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Annie Oakley: Indie-Folk für das Seelenheil

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Annie Oakley
Foto: Francesca McConnell

„Stell dir vor, Simon & Garfunkel vereinigen sich mit Phoebe Bridgers und verwandeln sich in eineiige Zwillinge. Das sind Annie Oakley“ – so beginnt die E-Mail, durch die ich auf Annie Oakley aufmerksam gemacht werde.

Die Zwillingsschwestern Sophia und Joanna (Jo) Babb alias Annie Oakley können ganz besondere Dinge. Zum Beispiel Lieder schreiben. Singen. Und das Leben beim Schopf zu packen und sich sein eigenes Glück schmieden – denn darauf zu warten, wäre viel zu einfach.

In ihrer ersten Single „Arm’s Length“ geht es um den notwendigen Raum, den eine schwierige Beziehung zu einem geliebten Menschen benötigt, um zu überleben. Was soll ich sagen, da hört man einfach gerne zu und lässt sich von Annie Oakley in ihren Bann ziehen.

Sophia und Jo wurden zu Hause unterrichtet und auf etwa 9 Hektar Ackerland außerhalb von Norman, Oklahoma, großgezogen. Einige Schicksalsschläge wie der Selbstmord des Vaters, der an Parkinson litt und Probleme mit der Familie, trieben sie dazu an, ihr Debütalbum „Second Day of Spring“ zu produzieren, das am 28.05.2021 veröffentlicht wird. „Second Day of Spring“ erscheint inmitten einer isolierenden Pandemie, politischer Unruhen und emotionaler Turbulenzen auf der ganzen Welt statt. Es bietet Lieder der Heilung, des Wachstums und der Transformation – jetzt mehr denn je gebraucht.

Dieses Album ist ein einziger Heilprozess, mit dem Potenzial, viele melancholische Seelen da draußen zu heilen, oder ihnen Kraft zu schenken. Songs von Annie Oakley, eine Tasse Tee und das passende Räucherstäbchen dazu, wirken wie eine Sitzung beim Psychologen oder ein höchsttherapeutisches Gespräch mit dem/der besten Freund/in.

Die Akustikgitarre gibt vor, die Stimme zieht nach, die Texte vollenden. Was man dann zu hören bekommt, berührt. Es tut weh, es erregt Mitleid, jedoch konvertierten Annie Oakley vermeintlich schlechte Gefühle in Gute. Denn eines ist klar: Ja, das Leben kann manchmal sehr gemein, unberechenbar und oft schwer nachvollziehbar sein, aber am Ende liegt es immer an einem selbst, das Beste daraus zu machen, den Ball flach zu halten und nach vorne zu blicken.

Worte, die wohl jeder schon gehört hat, meistens wohl ungern. Deshalb verpackt das Duo genau diese Message in ihre Songs, um den Sinn des Lebens, nämlich leben, greifbarer und zugänglicher zu machen. Man merkt richtig, wie gut es ihnen selbst tut, das Leben zu beschreiben und auf CD zu pressen. Musik ist eben immer noch das schönste Ventil der Welt. Prädikat: sehr hörenswert!

Annie Oakley im Internet: Webseite | Facebook | Instagram

Immer auf der Suche nach guter Musik, regelmäßig auf Konzerten und Festivals unterwegs, meist gut gelaunt und immer ein Lied auf den Lippen oder im Kopf.Schreibt mir gerne eine Mail. Freue mich über Lob, Kritik und viel neue Musik.

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