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Party Deluxe beim Highfield Festival 2016 – Nachbericht

Sonnenuntergang und Riesenrad beim Highfield Festival 2016

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Party Deluxe beim Highfield Festival 2016 – Nachbericht

Vom 14. bis 16. August feierten erstmals 35.000 Besucher gemeinsam auf dem Highfield Festival am Störmthaler See. Wir waren dort und geben euch im folgenden unsere Eindrücke und unsere Erlebnisse wieder. Dabei haben wir ganz klar die Festival- und Fan-Brille auf und berichten ganz subjektiv, was uns aufgefallen ist, was wir gut fanden und was in unseren Augen verbesserungswürdig ist.

Flunkyball Highfield Festival 2016 ZeltplatzLang und groß war die Vorfreude unserer 40-Mann starken Gruppe. Bei so einer großen Mannschaft hieß es also früh anreisen, denn ein Campingplatz ganz vorne am Gelände war angepeilt. Mit einer Ankunft gegen 9 Uhr ließ sich das bestens realisieren. Der erste Stuhlkreis wurde eröffnet, ebenso wie das erste Bier. Zudem konnte man sich schonmal mit neuen Gesichtern bekannt machen. Die Wartezeit verflog also wie im Flug und pünktlich nach Plan öffneten Bändchenzelt und Campingplatz ihre Pforten.

Der Einlass ging trotz Kontrollen recht zügig und auch beim zweiten Gang zum Auto, als schon sehr viel mehr Leute anstanden, kam es zu keinen übermäßig langen Wartezeiten. Was aufgrund der 10.000 zusätzlichen Gäste im Vergleich zum Vorjahr länger wurde, war der Weg. Vom Parkplatz bis zu unserem Campingplatz war man locker eine halbe Stunde unterwegs. Oder man wählte den weit entfernten Campingplatz und musste dafür länger zu den Bands laufen. So oder so legte man an diesem Wochenende eine Menge schweißtreibende Meter zurück. Schweißtreibend auch deshalb, weil das Wetter in Großpösna wieder einmal Wort hielt und am gesamten Wochenende nicht enttäuschte.

Stand das Camp erst mal, konnte die Party natürlich richtig losgehen. So wurde bis spät in die Nacht gefeiert und gelacht. Musste man gezwungenermaßen zwischendurch mal auf die Toilette, fiel direkt ein weiterer kleine Minuspunkt ins Gewicht. Es gab schlicht und einfach zu wenige, welche zusätzlich nicht täglich geleert wurden. Als Konsequenz musste spätestens Freitagabend jeder Gang entlang eines Zaunes gemieden werden. Positiv herauszuheben ist wie im letzten Jahr das Essensangebot. Egal ob Falafel, Pizza, Burger, Döner oder andere Leckereien. Hier gab es eine große Vielfalt zu meist (für ein Festival) fairen Preisen bei den gebotenen Portionen. Im Infield gab es zusätzlich noch Foodtrucks mit noch mehr Auswahl.

Konzertgelände des Highfield Festival von obenAchja, das Infield. Dort wo auch diese Bands spielen, wegen denen man ja im Grunde anreist ;). Im Grunde sah es aus wie im Vorjahr, durch mehr Besucher musste aber natürlich trotzdem etwas umstrukturiert werden. Man hatte die Wahl zwischen der meist etwas härter ausgelegten Green Stage und der etwas softeren Blue Stage. Meine Wahl fiel ausschließlich auf die Green Stage. Von Besuchern der anderen Bühne war aber deutlich Kritik zu hören. Hatte man auf der Green einen lauten und satten Sound, kam es auf der Blue hin und wieder zu einem Soundmatsch (gerade wenn man dort etwas weiter hinten steht), in dem man die andere Bühne deutlich hören konnte. Hier muss dringend nachgebessert werden, ist gute Soundqualität an den Bühnen doch ein wichtiger und zentraler Punkt des Festivals.

Der Sound an der Green Stage hingegen war optimal. Gerade bei den 3 Headlinern Limp Bizkit, Rammstein und Deichkind. Das war aber auch das Mindeste, wurde man doch vom unbändig lauten Soundcheck der beiden letztgenannten Bands samstags und sonntags jeweils 7 und halb 9 in der Früh geweckt. Und dann war da noch…halt…stop…einmal war ich ja doch auf der Blue Stage. Und zwar bei Scooter. H.P. fucking Baxxter lieferte uns mit „ab jetzt…nur noch Abriss“ das Motto des Wochenendes. Knackevoll war die Bühne zum Abschluss des Freitag und somit zeigt auch das Highfield nach dem Nova Rock, dass solche Künstler als Party-Act spät in der Nacht definitiv taugen.

Viele fanden die erhöhte Besucheranzahl auch auf dem Infield störend, ich hingegen hatte dort damit kein Problem. Platz war meiner Meinung nach genug und man konnte sich fast immer frei von A nach B bewegen. Auch kam man eigentlich immer in den ersten Wellenbrecher (der dieses Jahr zum ersten Mal geschlossen war), selbst wenn man spät dran war. Lediglich vor Rammstein kam es zu größeren Engpässen und Wartezeiten, aber das konnte man sich ja vorher denken.

museek und Parkrocker Gruppenfoto beimHighfield Festival 2016Alles in allem war das Highfield 2016 wieder ein voller Erfolg und eines der Highlights der Festivalsaison (natürlich auch wegen einem grandiosen Camp). Mehr Besucher darf es aber 2017 auf keinen Fall geben, das Maximum für diese Location war eindeutig erreicht. Hält man das Besucherniveau konstant, muss noch an einigen Kritikpunkten gearbeitet werden. Ich bin mir aber sicher, dass das was wird und wir auch nächstes Jahr wieder mit dem Highviech um die Wette feiern.

Der Ticketvorverkauf für das Highfield Festival 2017 hat bereits begonnen. Dann feiert man das 20-jährige Jubiläum des Festivals. Wir freuen uns drauf.

Wie hat euch das Highfield Festival 2016 gefallen? Schreibt uns gerne eure Meinung als Kommentar am Ende der Seite!

Bericht und Fotos: Daniel Ruppert für museek.de

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