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Tow’rs: Indie Folk mit großen Emotionen und tollen Melodien

Die Geschichte der phänomenal guten amerikanischen Band Tow’rs aus Flagstaff in Arizona beginnt bereits im Jahr 2009. Kyle und Gretta Miller lernten sich während ihres Kommunikationsstudiums an der Northern Arizona University kennen. Durch die religiöse Gruppe „Young Life“ teilten die beiden ihre Liebe zur Musik sowie tiefe spirituelle Überzeugungen. Ihr religiöser Glaube ist einer der vielen Gründe, die das Paar dazu inspirierte, gemeinsam Musik zu schreiben. Bald nach dem Treffen verliebten sich Kyle und Gretta ineinander und in die Musik, die sie zusammen kreierten. Als das Paar sich zum ersten Mal verabredete, verbrachten sie die ganze Nacht damit, Songs zu schreiben, zu singen und ihre Gitarren zu spielen. Mittlerweile sind die beiden verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn.

Die Musik von Tow’rs besticht durch wundervolle Texte, die Glaube, Anmut und Liebe fördern, ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu klingen. In Kombination mit Melodien, die gleichzeitig unheimlich traurig und abgrundtief schön klingen, sprechen Tow’rs alle Menschen an – unabhängig von Glaube und Religion. Dadurch entsteht eine Mixtur aus Indie, Alternative, Folk, Funk und Rock, die man einfach nur als „betörend schön“ bezeichnen kann.Tow'rs Band

Greta und Kyle Miller sagen von sich selbst, dass sie Musik zusammen mit ihren Freunden machen. Und manchmal spielen sie ihnen diese dann sogar auch vor.

Die erwähnten Freunde sind in diesem Fall Emma Crislip, Kyle Keller und Ryan Smith, die Tow’rs bei Auftritten als Live-Band komplettieren. Emma Crislip steuert einen wahnsinnig tollen Cello-Sound bei, während Kyle Keller und Ryan Smith Tow’rs am Schlagzeug und an der Gitarre unterstützen.

2015 waren Tow’rs bei den Viola Awards in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ nominiert und obwohl die Band den Preis damals nicht gewonnen hat, brachte die Nominierung doch einiges an öffentlichem Interesse und Aufmerksamkeit für die Musik von Tow’rs mit sich. Aber mal ehrlich: Wer kann bei Textzeilen wie „Expectation is the currency of fools, I spent it on you, I spent it on you“ aus dem Song „The Kitchen“ schon widerstehen?

Tow’rs haben seit ihrer Gründung bereits drei Alben produziert und veröffentlicht. Ihr self-titled Debüt „Tow’rs“ erblickte 2014 das Licht der Welt, ehe die Band mit „The Great Minimum“ (2015) und „Grey Fidelity“ (2017)  noch zwei weitere, absolut hörenswerte Alben hinterher schob.

In ihrer Heimat USA und in Kanada sind Tow’rs bereits gut rumgekommen und haben bereits etliche Konzerte gespielt. Auf eine Tournee im Rest der Welt wartet man bis jetzt vergeblich. Aber man soll ja nie „Nie“ sagen. Konzerte in Deutschland wären absolut wünschenswert und würden in intimen, kleinen Clubs sicherlich ganz wunderbar funktionieren und ankommen.

Ja, Tow’rs sind eine christlich geprägte Band, sie aber aus diesem Grunde gleich abzuschreiben oder in eine Schublade zu stecken wäre absoluter Bullshit! Es gibt unzählige Beispiele für „christliche Bands“, die weltweit Millionen Fans haben. Skillet, P.O.D., Anberlin und sogar Sixpence None the Richer, deren Song „Kiss Me“ Ende der 90er Jahre überall auf der Welt für Furore sorgte und hohe Chart-Positionen erreichte.

Genau diesen Erfolg möchte man auch Tow’rs wünschen. Ganz ohne Schubladen-Denken oder gar Vorurteile. Hier haben wir eine Band, die mit ihrer Musik zum Träumen, Schwärmen und Zuhören einlädt und in die man sich durchaus verlieben kann. Das Herz von museek hat die Band bereits im Sturm erobert. Hoffen wir mal, dass ihnen zukünftig noch viele Herzen von überall auf der Welt zufliegen.

Tow’rs im Internet: Webseite | Facebook | YouTube

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