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The Wolves of Chernobyl: Post Apocalyptic Folk aus Alabama

Beim beinahe täglichen Besuch auf der Bandcamp-Seite bin ich auf die amerikanische Post Apocalyptic Folk Band The Wolves of Chernobyl aus Alabama aufmerksam geworden. Einflüsse der Band sind laut eigener Aussage u.a. The Decemberists, Avett Brothers, Coheed and Cambria, Counting Crows, TOOL und The Walking Dead. Eine ziemlich interessante Mischung und eine noch interessantere Genre-Bezeichnung. Da musste ich einfach reinhören.

The Wolves of Chernobyl besteht aus den sieben Bandmitgliedern Tyler Nafe, Jonathan Seals, Sean Fung-A-Fat, Victoria Olivares, Ben Jobe, Michael Hauser und Dan Williams.

Von der Bezeichnung „Post Apocalyptic Folk“ sollte man sich übrigens nicht abschrecken lassen. Indie und Alternative halten auch gebührend Einzug in die Musik der Band. Es ist dabei interessant zu hören, wie gut das Zusammenspiel der unterschiedlichen Musikstile harmoniert. Auch gesanglich weiß die Band zu gefallen.

Es ist nicht diese klassische Art von Südstaaten-Musik, wie man sie vielleicht vermuten könnte. Wer Melodien a la „Sweet Home Alabama“ erwartet, der wird überrascht von der Vielfältigkeit, mit der The Wolves of Chernobyl aus den Boxen dringen. Trotzdem darf natürlich auch ein Banjo nicht in der Liste der Instrumente fehlen. Von den toll eingesetzten Bläsern ganz zu schweigen.

The Wolves of Chernobyl schaffen es, dass man als Hörer schon nach den ersten paar Sekunden des Zuhörens mit dem Kopf nickt oder mit dem Füßen im Takt auf den Boden tippt. Die Songs der siebenköpfigen Band funktionieren ganz ohne Schnickschnack und begeistern in ruhigen Momenten ebenso, wie während rockigerer Passagen.

Mir persönlich machen The Wolves of Chernobyl jede Menge Spaß im Ohr und ich bin schon nach kurzer Zeit Fan der Band. Ich hoffe, ich konnte euch anstecken und geht mit The Wolves of Chernobyl im Ohr und einem Lächeln auf den Lippen durch den weiteren Tag.

The Wolves of Chernobyl im Internet: Facebook | YouTube | Soundcloud

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