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Autoheart Band - Foto: Lisa Wellard
Foto: Lisa Wellard

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Autoheart: Piano-/Indie-Pop zwischen Keane, Coldplay und Tom Odell

Die Londoner Electronic-/Indie-Pop-Band Autoheart besteht aus Jody Gadsen (Gesang), Simon Neilson (Piano und Keyboard) und Barney JC (Gitarre). Seit ihrer Gründung im August 2011 wurde die Band für ihre Veröffentlichungen in der englischen Presse hochgelobt und gefeiert. Zuvor war Autoheart unter dem Namen The Gadsdens bekannt. Das Projekt bestand seit 2007 und aus dieser Zeit stammt auch die Single „The Sailor Song“, den die Band nach wie vor in ihrem Set hat.

Die Mitglieder von Autoheart verbindet ihre gemeinsame Vorliebe für Folk-Sänger der 70er-Jahre, 80er Synthie-Pop und die großen Pop-Diven der 90er-Jahre. Dieser ungewöhnliche und gleichzeitig eingängliche und atemberaubende Mix macht die Musik von Autoheart zu einem besonderen Hör-Erlebnis. Sucht man etwas Vergleichbares würden Einem wohl am ehesten Kodaline, Coldplay, Tom Odell oder Keane in den Sinn kommen.

Ein absolutes Highlight in der noch recht jungen Karriere von Autoheart dürften die Olympischen Sommerspiele 2012 in London gewesen sein. Dort stand die Band zwei Mal auf der Bühne und durfte vor einem Millionen-Publikum ihre Songs performen.

Im Juli 2013 erschien mit „Punch“ das Debüt-Album von Autoheart. Aufgenommen wurde dieses mit Danton Supple, der schon für Coldplay das Album „X and Y“ produzierte und u.a. mit Morrissey zusammenarbeitete. Autoheart positionieren sich als Band sehr deutlich politisch gegen Homophobie: Der Song „Moscow zum Beispiel handelt von gleichgeschlechtlicher Liebe in Russland. Bei aller Fröhlichkeit, die zumeist in den Songs von Autoheart zu hören ist, vergisst die Band nicht, auch auf ernste Themen unserer Gesellschaft einzugehen. Gekonnt verpackt ergibt sich ein musikalischer Hochgenuss, dem man sich eigentlich nur schwer entziehen kann.

Für den 26.08.2016 ist mit „I Can Build A Fire“ das zweite Album von Autoheart angekündigt. Einen ersten Vorgeschmack liefert die Band aus London mit der Single „Possibility“, die am 22.07.2016 Premiere feierte.

Es wird spannend sein zu beobachten, ob Autoheart ein britischer Geheimtipp bleiben werden oder ob die Musikwelt 2016 endlich auch verstärkt international auf die Band aufmerksam wird. Unsere Empfehlung hat das Londoner Trio jedenfalls. Und wenn euch Autoheart auch gefällt dann erzählt euren Freunden und Bekannten davon, spielt ihnen Songs vor und macht Autoheart endlich auch bei uns bekannt!

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Immer auf der Suche nach guter Musik, regelmäßig auf Konzerten und Festivals unterwegs, meist gut gelaunt und immer ein Lied auf den Lippen oder im Kopf. Schreibt mir gerne eine Mail. Freue mich über Lob, Kritik und viel neue Musik.

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