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Dennis Kobylinski und Band

Folk

Dennis Kobylinski – Handgemachte Folk-Musik aus Oberfranken

Der Forchheimer Musiker Dennis Koby­linski, gebür­tig aus Er­langen, fing mit 8 Jah­ren an die Gi­tarre zu lernen. Im Laufe der Zeit fand er Gefallen an den alten Meis­tern des Hard Rock und Blues. Dessen erste Band verlief auf eben dieser Schie­ne. „5 Star Valley“ nannte sich die vier­köpfige Formation, welche 3 Jahre bestand und im März 2014 ihr gleich­namiges Album ver­öffent­lichte, für das er zum Groß­teil die Lieder schrieb.

Die immer dagewesene Faszination gegen­über akus­tisch­en Kläng­en ver­führte ihn da­zu, von der riff­lastigen Rock­musik abzu­kommen und Gebrauch von nativen Instru­menten zu machen, um seine neu­erlang­ten musika­lischen Vor­stel­lungen um­setzen zu kön­nen. Das Resultat dieser kurz­weiligen Suche ist das am 30. Oktober er­schienene Solo­debüt „Hap­pi­ness For Sale“.

Stilistisch ver­ankert sind die 11 Eigen­kompo­sitio­nen der Plat­te im hand­gemach­ten Folk. Irische Har­mo­nien flie­ßen mit ameri­kani­schem Groove zu einem großen Gan­zen. Drif­ten mal hier in orienta­lische Rhyth­men und rut­schen mal da in über­ra­schen­de Funk­pas­sagen. Die instru­men­tale Band­brei­te reicht von Kontra­bass, Schlag­zeug und Gi­tarre bis hin zu Gei­ge, Banjo, Man­do­line sowie zwei Ge­sang­stimmen und er­mög­licht durch die­se Viel­falt eine ab­so­lut individu­elle und vor allem aus­geklü­gelte Inter­pretation der kom­ple­xen Ar­ran­ge­ments.

Zusammen mit seinen Musikern, Vic­toria Kohl­löffel (Voc), Emma Deutsch (Vio), Mike Schlee (Git), Erich Kopp (Bass) und Bas­tian Wag­ner (Drums), er­zählt er in seinem Album die Ge­schich­te eines jungen Mannes, der sich auf den Weg macht um sein Glück in der unge­wissen Ferne zu finden. Der Protago­nist, von Zweifeln und einer unglück­lichen Liebe geplagt, flüch­tet aus der seelen­ver­küm­mern­den Heimat. Hals über Kopf stürzt er sich in ein wankel­müti­ges Aben­teuer mit so­for­ti­gem Ver­lust der eige­nen Kon­trolle über das Jetzt und über das Morgen. Heim­suchen­de Ge­danken über des­sen kind­heits­lose Ver­gangen­heit, die Be­geg­nung mit einem zwie­lichtigen Wesen, wel­ches ihm den Him­mel auf Er­den ver­spricht und eine ver­meint­lich un­bedeu­tende, gol­dene Mün­ze sind die ein­samen Be­glei­ter auf dieser Rei­se ins selbst­gewähl­te Nichts.

Ein komplettes und hörenswertes Radio-Interview mit jeder Menge Musik von Dennis Kobylinski wollen wir euch auch nicht vorenthalten:

Dennis Kobylinski setzt in sei­nen Tex­ten das na­tür­liche Sein des Men­schen in den Mit­tel­punkt und schaf­ft somit eine zeitlose und zu sich selbst­findende Atmosphäre. Die Kompo­sitionen sind Pro­dukte stiller Ar­beit, aus den tiefsten Winkeln einer Person, die sonst lie­ber schweigt.

Seine Musik führt durch Euphorie und Melan­cho­lie. Eine Welt der Gefühls­extreme in der scheinbar kein greif­barer Halt da­zwi­schen liegt. Durch das ge­sung­ene Wort und ein­fühl­same Me­lo­dien möch­te er dem Pu­bli­kum be­le­bende Im­pulse geben, die real­isier­bare Traum­welten er­schaf­fen und über den fest­gefahre­nen Rah­men der Norm und Rou­tine hin­aus­blicken lassen.

Autor

Immer auf der Suche nach guter Musik, regelmäßig auf Konzerten und Festivals unterwegs, meist gut gelaunt und immer ein Lied auf den Lippen oder im Kopf. Schreibt mir gerne eine Mail. Freue mich über Lob, Kritik und viel neue Musik.

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