Der nächste große Schritt für unpeople: Die britische Alternative-Rock-Band geht Anfang 2027 erstmals auf eigene Headline-Tour durch Europa. Unter dem Titel „we are unpeople tour europe 2027“ stehen im Februar neun Konzerte in sechs Ländern auf dem Programm. Deutschland bekommt dabei gleich vier Shows.
Nach zwei intensiven Festivalsommern ist die eigene Tour nur konsequent. Wer unpeople bereits live erlebt hat, weiß, welche Energie die vier Musiker auf die Bühne bringen. Und wer die Band bislang verpasst hat, dürfte im Februar 2027 die bislang beste Gelegenheit bekommen, das nachzuholen.
Vier Shows in Deutschland
Los geht es am 3. Februar 2027 im Helios37 in Köln. Danach führt die Tour über Amsterdam und Hamburg nach Berlin, bevor es weiter nach Prag, München, Zürich, Mailand und schließlich Paris geht.
Die Termine der „we are unpeople tour europe 2027“:
- 03.02.2027 – Köln – Helios37
- 04.02.2027 – Amsterdam – Bitterzoet
- 05.02.2027 – Hamburg – Molotow
- 06.02.2027 – Berlin – Urban Spree
- 08.02.2027 – Prag – Café V lese
- 09.02.2027 – München – Strom
- 10.02.2027 – Zürich – X-Tra Musikcafé
- 11.02.2027 – Mailand – Circo Magnolia – Stage B
- 13.02.2027 – Paris – La Boule Noire
Gerade die Auswahl der Locations macht die Tour besonders interessant. Statt großer Hallen stehen überwiegend vergleichsweise intime Clubs auf dem Programm. Bei einer Band wie unpeople, deren Shows stark von der unmittelbaren Interaktion mit dem Publikum leben, könnte genau das für einige ziemlich intensive Konzertabende sorgen.
Von Rock am Ring bis Lowlands: Der Festivalsommer 2025
Dass unpeople mittlerweile bereit für die erste eigene Europa-Headline-Tour sind, zeichnete sich bereits 2025 ab. Die Band war während des Sommers auf zahlreichen namhaften Festivals unterwegs.
In Deutschland gehörten dazu Rock am Ring und Rock im Park. Beim Nürnberger Rock im Park standen unpeople am Festivalfreitag auf der Bühne und waren damit Teil eines Line-ups mit unter anderem Bring Me The Horizon, Slipknot, Korn, The Prodigy und Weezer.
Nur wenige Tage später ging es zum britischen Download Festival, bevor im Juli gleich zwei Auftritte beim 2000trees Festival folgten. Dort spielte die Band sowohl am Mittwoch als auch noch einmal auf der Main Stage. Das Festival selbst hatte unpeople bereits bei der Line-up-Ankündigung als einen der aufstrebenden Acts hervorgehoben.
Im August folgte dann unter anderem das Lowlands Festival in den Niederlanden. Dort entwickelte sich der Auftritt nach zunächst zurückhaltendem Beginn zu einer ausgesprochen wilden Show inklusive Circle Pit und einem Gitarristen mitten im Publikum.
Zum Abschluss des Sommers ging es zurück nach Großbritannien: Sowohl beim Reading Festival als auch beim Leeds Festival standen unpeople 2025 auf der Bühne.
Schon dieser Festivalsommer zeigte deutlich, wie schnell sich die Band nach oben arbeitete. Aus einem vielversprechenden Newcomer wurde innerhalb kurzer Zeit ein Act, der auf einigen der bekanntesten Rock- und Alternative-Festivals Europas auftauchte.
2026 ging es direkt weiter
Und 2026 legten unpeople noch einmal nach.
Anfang Juni stand zunächst das Sweden Rock Festival auf dem Programm. Dort spielte die Band am 5. Juni auf der Blåkläder Stage. Wenige Tage später folgte unter anderem das tschechische Rock for People, ehe unpeople erneut beim Download Festival auftraten.
Auch in Deutschland war die Band 2026 wieder stark vertreten. Am 19. Juni spielten unpeople beim Southside Festival, zwei Tage später folgte das Hurricane Festival in Scheeßel. Gerade der Hurricane-Auftritt zeigte ziemlich gut, was man von der Band live erwarten darf: Zum Ende des Sets entstand ein großer Circle Pit, in dem sogar Gitarrist Luke samt Instrument durchs Publikum getragen wurde.
Danach ging es quer durch Europa weiter. Beim dänischen Copenhell standen unpeople ebenso auf dem Programm wie beim niederländischen Jera On Air und beim finnischen Ilosaarirock.
Im August folgte das RADAR Festival in Manchester, bevor die Band erneut bei Reading und Leeds auftrat. Damit gehörten unpeople auch 2026 zu den Bands, die praktisch den kompletten Festivalsommer auf europäischen Bühnen verbrachten.
Warum ihr unpeople 2027 live sehen solltet
Genau diese Entwicklung macht die kommende Tour so spannend.
Unpeople funktionieren auf großen Festivalbühnen – aber der Sound der Band scheint geradezu für kleine, verschwitzte Clubs gemacht zu sein. Wuchtige Gitarren, Breakdowns, eingängige Refrains, melodische Passagen und immer wieder Momente, in denen Band und Publikum praktisch miteinander verschmelzen.
Musikalisch bewegen sich unpeople zwischen Alternative Rock, Post-Hardcore und modernem Metal, ohne sich dabei sauber in eine einzelne Schublade stecken zu lassen. Harte Riffs treffen auf große Hooks, melodische Refrains auf aggressive Ausbrüche. Gerade diese Mischung macht Songs wie „smother“, „waste“, „overthinking“, „moon baboon“ oder „the garden“ für die Bühne wie gemacht.
Und während ein Festivalauftritt häufig nach 30 oder 40 Minuten vorbei ist, bekommt die Band auf der eigenen Headline-Tour erstmals die Möglichkeit, einen kompletten Abend um ihre Musik herum aufzubauen.
Das allein macht die Tour schon reizvoll.
Die Gelegenheit, unpeople noch im kleinen Club zu erleben
Noch spannender ist allerdings die Größe der Locations.
Helios37, Molotow, Urban Spree oder Strom sind keine riesigen Hallen. Hier steht man im Zweifel nur wenige Meter von der Band entfernt. Genau solche Konzerte sind häufig diejenigen, an die man sich Jahre später besonders gerne erinnert.
Denn unpeople befinden sich momentan an einem interessanten Punkt ihrer Karriere: Die Band hat bereits große Festivals gespielt und sich in den vergangenen zwei Jahren vor immer neuen Zuschauern präsentiert – die eigene Headline-Tour findet aber weiterhin in Clubs statt, in denen unmittelbare Nähe zwischen Band und Publikum möglich ist.
Genau deshalb ist unsere Empfehlung ziemlich eindeutig: Wenn ihr die Chance habt, schaut euch unpeople auf dieser Tour an.
Wer sie bereits bei Rock am Ring, Rock im Park, Hurricane, Southside, Download oder einem der anderen Festivals erlebt hat, dürfte wissen, was ihn erwartet. Und wer unpeople bislang noch nicht live gesehen hat, bekommt im Februar 2027 die perfekte Gelegenheit dazu.
Es würde uns jedenfalls nicht überraschen, wenn man die Band bei einer der nächsten Tourneen bereits in deutlich größeren Locations sehen würde.
Ticketverkauf startet am 23. September
Wer bei der ersten Europa-Headline-Tour dabei sein möchte, sollte sich deshalb die Termine für den Ticketverkauf merken.
Der exklusive Presale startet am Mittwoch, den 23. September 2026, um 10:00 Uhr CET. Die Zugangsinformationen sollen registrierte Fans am selben Tag bis 9:00 Uhr per E-Mail erhalten.
Der reguläre Vorverkauf beginnt am Freitag, den 25. September 2026, um 10:00 Uhr CET.
Gerade aufgrund der überschaubaren Kapazitäten der Clubs würden wir mit dem Ticketkauf nicht allzu lange warten.
unpeople haben sich in den vergangenen beiden Festivalsommern eindrucksvoll nach vorne gespielt. Jetzt bekommen sie endlich ihre eigene europäische Bühne. Für Fans von modernem Alternative Rock und Post-Hardcore ist die „we are unpeople tour europe 2027“ deshalb eine unserer klaren Konzertempfehlungen für das kommende Jahr.
