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Steeld – Nu Metal ist noch lange nicht tot

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Steeld – Nu Metal ist noch lange nicht tot

Das Internet hält ja so manche Überraschung für einen bereit. Auf der Suche nach neuen Limp Bizkit Songs sind wir bei Youtube auf einen „Fake“ reingefallen. Statt neuer musikalischer Ergüsse von Fred Durst und Co. stießen wir auf eine Band, die nicht nur verdammt gut klingt, sondern auch einen Vergleich mit den Veteranen des Nu Metal nicht scheuen muss. Die Rede ist von der schweizerischen Band Steeld.

Die eigentliche Geschichte von Steeld beginnt im Oktober 2001. Drummer Davide Cantoni, Keyboarder Ugo Greco und Sänger Andy Aerni gründen eine Band, die erst einmal ohne Namen bleibt. Gemeinsam treffen sich die drei Jungs fortan in Grecos Waschküche, um sich ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu widmen: Der Nu-Metal-Musik. Der 1. August 2003 ist für die neue Band ein wichtiges Datum: Ab sofort nennt sie sich „Steeld“ und beginnt, mit Nu-Metal-Coverversionen (auch Rock, Metal und Punk Rock) lokal erste Konzerterfahrungen zu sammeln. Der Erfolg bleibt nicht aus: Es folgen mehrere Auftritte in der ganzen Schweiz – unter anderem als Support-Act der Lovebugs (CH) in Pontresina und von Zoo Army (D) in Uster.

Im September 2005 stößt DJ Mathias Widmer zu Steeld. Ab jetzt konzentrieren sich die fünf Nu-Metal-Musiker darauf, eigene Lieder zu komponieren. Metal-Riffs kombinieren sie mit Rap-Texten. Dazu verwendet die Band fünf- und siebensaitige Instrumente, um den aggressiven Sound zu erzeugen, den Nu-Metal-Musik auszeichnet. Als Kontrast zu den harten Riffs kommen in vielen Songs Clean-Passagen oder melodieartige Hooklines zum Einsatz. Damit geht Steeld neue Wege und drückt der eigenen Musik einen unverkennbaren Stempel auf.

Mit der Extendend Play „Shout“, die Mitte Februar 2009 erscheint, wird ein weiterer Meilenstein in der Band-Geschichte erreicht. Steeld touren regelmäßig national von Konzert zu Konzert. Beispiele sind der Rock-Highway-Contest in Zürich, wo es die Band bis ins Finale schafft, das Greenfield Festival in Interlaken, das Abart in Zürich sowie ein Auftritt als Vorband der Deutschen Nu-Metal-Band Emil Bulls im Winter 2009/2010.

Die Band entscheidet sichschließlich 2011, ein Studio-Album aufzunehmen. Aus geographischen Gründen richten sich die einzelnen Mitglieder in ihrem jeweiligen Wohnort (Zürich, St. Gallen, Lugano, Chur und St. Moritz) mit Home-Studio Equipment ein. Dank einem von der Band entwickelten Home-Studio-System sind sie in der Lage, auch über weite Distanzen miteinander Songs zu produzieren. Resultat nach über einem Jahr harter Arbeit: Das in Zusammenarbeit mit dem Sourmash Studio und dem Produzenten Dave Snow produzierte Debüt-Album „Welcome to Reality“. Der Erstling ist am 3. August 2012 veröffentlicht worden.

Als das Video zur ersten Singleauskopplung „Trip of Your Lifetime“ am 9. Januar 2013 veröffentlicht wurde, konnte es innerhalb weniger Monate 12.000 Klicks bei YouTube generieren. Die Fangemeinde erstreckte sich zunehmend über den ganzen Globus und so kam es, dass Steeld im Februar 2013 die erste Tour außerhalb Europas realisieren konnte. Die „Welcome to Reality“ Tour, mit Konzerten in St. Petersburg, Moskau, Ryazan und Smolensk war ein voller Erfolg und die Russischen Fans waren begeistert, Steeld zum ersten mal in Aktion zu sehen. Das Jahr 2013 fand seinen gebührenden Abschluss mit einem Support-Gig für Papa Roach während ihrer „Silence is the Enemy“ Tour im Kesselhaus in München am 18.November und dem anschließenden Release der Single „Places“, welche von Steeld in Eigenregie geschrieben, aufgenommen, abgemischt und produziert worden ist.

Das Video zu „Trip of Your Lifetime“ solltet ihr euch unbedingt mal reinziehen. Der beste Beweis dafür, dass Nu Metal noch lange nicht tot ist!

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