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So war’s: Hardwell am Hockenheimring

Hardwell United We Are Tour Hockenheimring 2016

Konzerte & Festivals

So war’s: Hardwell am Hockenheimring

Nach 19 Monaten seiner „United We Are“ – Tour, bei der er beinahe jeden Kontinent bereist und die Menschen dort mit seiner Show begeistert hat, war es für Hardwell an der Zeit, ein letztes Mal sein DJ-Pult zum Glühen zu bringen. Gemeinsam mit den Veranstaltern des Big City Beats hat Hardwell zu einer finalen Show am Hockenheimring eingeladen, auf dem zuvor schon Größen wie Pink Floyd oder ACDC den Asphalt der Formel-1-Strecke zum Kochen brachten.
Wer die bisherigen Konzertberichte zu den World Club Domes oder der Winter Edition mit Hardwell gelesen hat weiß, dass darin schon in höchsten Tönen über den aufgeweckten holländischen DJ und dessen unverwechselbare Shows geschwärmt wurde. Schon auf dem Hinweg nach Hockenheim stellte sich deshalb die Frage: Was ist dem überhaupt noch hinzuzufügen? Würde Hardwell es schaffen, eine Superlative aus seinen bisherigen Shows zu kreieren, um seiner „United We Are“-Tour einen denkwürdigen Abschluss zu setzen?

museek bei Hardwell Tour am Hockenheimring 2016Begleitet von strahlendem Sonnenschein begaben wir uns auf den Weg zur Location. Dort angekommen erwartete uns bereits eine gigantische Bühne in Hardwells „Spaceman“-Manier, vor der sich tausende feierlustige Gleichgesinnte bereits zu Beats von Funkerman, der in diesem Jahr mit „You Got Me Weak“ die Elektro-Charts eroberte, auf die kommende Hardwell-Show einstimmten. Aufwärmen war bei den sommerlichen Temperaturen absolut nicht notwendig, ganz im Gegenteil: Für eine erfrischende Abkühlung haben die Organisatoren mit Schneekanonen, die einen Wassernebel über das Festival-Gelände versprühten, gesorgt.

Neben Funkerman war auch Kill the Buzz, der bei der Big City Beats Winter Edition mit Hardwell für sommerliche Temperaturen in der Veltins-Arena sorgte, mit im Gepäck. Doch bevor der Mann des Abends zum letzten Mal im Rahmen seiner Tour die Bühne betrat, nutzte Dannic noch einmal die Gelegenheit, die Menge gebührend auf seinen Freund und Mentor Hardwell vorzubereiten. Dannic, der bei Hardwells Label Revealed Recordings unter Vertrag ist, erlangte mit „Kontiki“, einer Koproduktion mit Hardwell, seinen Durchbruch.

United we are Hardwell 2016 HockenheimringUm 20:35 Uhr war es dann endlich soweit: Flackerndes Licht, umrahmt von dramatischer Musik und dazu der Klang der weiblichen Stimme, die mit den drei bekannten Wörtern für Gänsehaut im Publikum sorgte und mit dem Motto der Tour die letzte Show eröffnete: We are united, UNITED WE ARE!

Zu den ersten Tönen von „United We Are“ mit Amba Shepherd kam „the one and only“ Hardwell hinter seinem Mischpult hervor. Die Magie, die dieser Ausnahme-DJ schon vom ersten Moment an auf das Publikum ausübt, ist gewaltig und einfach unbeschreiblich. Wie kein anderer schafft es Hardwell, seine Fans zum Tanzen, Hüpfen und Mitsingen zu bringen und auch über Stunden hinweg bei Laune zu halten. Während seiner über dreistündigen Show gelang es ihm, mit einer Mischung aus altbekannten Hits, neuen Remixes und eigenen Songs, die Menge noch zusätzlich zu den heißen Temperaturen zum Schwitzen zu bringen. Wer nun denkt, dass es nicht möglich ist, die Stimmung von 25.000 Menschen über drei Stunden hinweg am Höhepunkt zu halten, der hat sich in Hardwell getäuscht. Einige wenige Verschnaufpausen gab es bei seinen „ruhigeren“ Liedern wie „Echo“ feat. Jonathan Mendelson oder „Run Wild“ und „Mad World“, die gemeinsam mit dem Sänger Jake Reese produziert wurden. Hardwell ließ wirklich keine Wünsche offen: Alle Hits, die er in bisherigen Shows und Sets zum Besten gegeben hatte, fanden in seiner finalen Show einen Platz, begleitet von hitzigen Feuershows, beeindruckenden Bildern und fulminanten Feuerwerken. Und als wäre Hardwell alleine schon nicht genug, ließ er es sich nicht nehmen, zwei Kollegen mit auf die Bühne zu holen. Während Sänger Harris Hardwell am DJ-Pult bei dem gemeinsamen Hit „Survivors“ Gesellschaft leistete, heizte der niederländische DJ Atmozfears mit Hardstyle-Klängen der Menge ein.

DJ Hardwell legt in Deutschland aufWie bereits beim diesjährigen Big City Beats World Club Dome zeigte Hardwell auch dieses Mal wieder, wie wandelbar er sein kann: Zu den altbewährten Progressive-Klängen mischen sich nun immer häufiger Hardstyle-Elemente. Diese neue Seite kommt bei den Fans mehr als nur gut an, was sich bei der Zugabe der Show zeigt. Nach dem üblichen Ende seiner Show betrat Hardwell erneut die Bühne und gab nochmals seine bekanntesten Hits in einer Hardstyle-Edition zum Besten. Diese Zugabe lockte noch einmal die letzten Energiereserven aus den tanzenden Fans und es wurde ausgelassen das Ende einer fantastischen „United We Are“ – Tour gefeiert. Was als Projekt im Jahre 2013 begann, um Spenden zur Unterstützung von Kindern in Indien im Rahmen von Hardwells „United We Are Foundation“ zu sammeln, nahm nun nach 19 Monaten und 18 Konzerten später seinen krönenden Abschluss vor einer Kulisse, die spektakulärer und besser nicht hätte sein können.

Nach diesem tollen Tag lassen sich nun auch die zuvor gestellten Fragen endlich beantworten: Hardwell ist ein Genie hinter dem Mischpult, der es versteht, mit seiner unglaublich sympathischen quirligen Art die Zuschauer zu verzaubern. Während seinen Shows nimmt er die Menschen mit in eine Welt, die von mitreißender elektronischer Musik, traumhaften Lichtershows und Bildern geprägt ist; in eine Welt, in der Menschen allen Alters und Herkunft gemeinsam miteinander feiern und eins werden. UNITED WE ARE. Das Motto seiner Tour und die freudigen wie auch unbeschwerten Momente, die er seinen Fans beschert hat, werden allen im Gedächtnis bleiben und es ist zu wünschen, dass Hardwell bald mit einer neuen Tour in die weite Welt aufbricht, um diese Botschaft wieder aufleben zu lassen.

Ihr wart ebenfalls am Hockenheimring dabei? Schreibt uns gerne am Ende der Seite in die Kommentare, wie euch der Abend gefallen hat!

Bericht und Fotos: Kyra Gräbner für museek.de

1 Comment

1 Comment

  1. Lukas Rehme

    Sep 6, 2016 at 12:23

    Ich war auch dort vor Ort und es war einfach der Wahnsinn! Wir waren letztes Jahr bei der ‚I AM HARDWELL Winter Edition‘ in der Veltins-Arena und hätten es nicht für möglich gehalten, dass dieses Erlebnis nochmal übertroffen werden kann. Da waren die Temperaturen vor Ort auch völlig nebensache bei jenseits der 40 Grad. Jeder der die verschiedenen Genres die Hardwell spielt und produziert selbst hört/mag/liegt/feiert, sollte sich ein solches Erlebnis definitiv nicht entgehen lassen. Die Bühnenshow, die Qualität der Soundanlage, die Licht- und Pyroshow waren einfach atemberaubend. Jederzeit wieder denn „WE ARE UNITED, UNITED WE ARE“. <3

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