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So war der BigCityBeats World Club Dome 2016

BigCity Beats World Club Dome 2016 Bericht

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So war der BigCityBeats World Club Dome 2016

Auch in diesem Jahr waren wir wieder im größten Club der Welt vertreten und haben 3 Tage beim BigCityBeats World Club Dome 2016 gefeiert. – Ein Bericht von Kyra Gräbner

Big City Beats 2016 World Club DomeFreitagnachmittag auf dem Weg nach Frankfurt. Ich steige mit meiner Begleitung aus dem Auto; schon das Öffnen der Autotür zaubert uns ein breites Grinsen ins Gesicht: Dieses Wochenende sollte nicht irgendein Wochenende werden, nein, es war mal wieder Zeit für den größten Club der Welt! Schon vom Parkplatz aus kann man das Wummern des Basses aus der 1 Mio. Watt Anlage hören, dazwischen schon die schreienden Fans, die Arena ist in bester Feierlaune. Auf dem Weg zum Festivalgelände zieht uns sofort die ausgelassene Atmosphäre in ihren Bann, denn trotz des eher bewölktem Wetters lassen es sich die Besucher nicht nehmen, auf der Wiese vor der Arena zu chillen, den Beats der vielen Außenbühnen zu lauschen oder ausgelassen zu tanzen. Trotz der verkürzten Wartezeit auf den diesjährigen World Club Dome durch die spektakuläre BigCityBeats Winter Edition, bei der Hardwell die Veltins-Arena im November trotz winterlichen Temperaturen zum Kochen brachte, war die Vorfreude unbeschreiblich.

Big City Beats 2016 World Club Dome WaldschwimmbadUnd auch in diesem Jahr ließen die Veranstalter keine Wünsche offen und setzten sogar noch einige Neuerungen oben drauf. Sie lockten die Besucher mit einer Vergrößerung des Party-Geländes, auf dem erstmalig Großstadt-Camping und eine Pool-Party im Frankfurter Waldschwimmbad stattfanden. Mit erneutem Besucherrekord von täglich rund 35.000 Menschen sowie 200 internationalen und nationalen DJ-Größen wurde die Commerzbank-Arena erneut zum weltgrößten Club. Im alljährlichen Club Music Circle und der neuen Q-Dance Stage in Tomorrowland-Optik, an der die Besucher zu Hardstyle-Klängen feiern konnten, tummelten sich wie jedes Jahr Liebhaber der elektronischen Musik.

Big City Beats 2016 World Club Dome Tomorrowland-BühneDen Anfang machten am Freitag die beiden niederländischen DJs Oliver Heldens und Armin van Buuren. Letzterer zählt mit seiner wöchentlichen Radio-Show „A State of Trance“, die bereits im Jahr 2001 die Erstausstrahlung feierte, definitiv zu den „Größten“ der DJ-Szene. Denn kein anderer DJ hat es jemals zuvor geschafft, ab 2007 viermal in Folge die Abstimmung des DJ-Mag zum Weltbesten DJ zu gewinnen. Danach gab David Guetta, der schon zum festen Bestandteil des World Club Domes gehört, seine altbekannten Hits zum Besten. Anders als in den letzten Jahren übernahm er das Opening des Festivals, seine Show bot zwar keine neuen Highlights; dies hinderte die „Feierwütigen“ Fans in der Arena nicht daran, zu „Dangerous“ oder „Without you“ wild zu tanzen und mitzusingen.

Big City Beats 2016 World Club Dome PartyDie Eröffnungsshow mit Feuerwerk stand dieses Jahr ganz im Zeichen des verstorbenen Paul Walden, besser bekannt als Guru Josh, der mit seinem Welthit „Infinity“ 1990 internationale Berühmtheit erlangte. Auch der BigCityBeats Resident-DJ Le Shuuk ließ die Menge für einen kurze Moment mit seinem Mix zu „Infinity“ innehalten und stimmte mit seinem eigenen Hit „Take My Hand“, der diesjährigen World Club Dome Hymne, auf das kommende Festivalwochenende ein. Es hätte nicht besser sein können. Die Feierwütigen in der Frankfurter Commerzbank Arena feierten zu lauten Beats einfach eine wahnsinnig gute Party. Wir immer mittendrin und gut gelaunt. Was will man mehr? Uns fiel dazu zumindest nichts ein. Glücklich-Sein auf ganz hohem Niveau.

Steve Aoki beim World Club Dome 2016Ein gutes Warmup für den Publikumsliebling und Tortenwerfer Steve Aoki lieferte am zweiten Tag Robin Schulz, der mit seinem Remix von Mr.Probz „Waves“ Bekanntheit erlangte. Die kurze Verspätung von Steve Aoki war sofort vergessen, als er die Bühne betrat und mit freakigen Beats und seiner gewohnt rauchigen Stimme die Arena erbeben ließ. Auch die Visuals ließen keine Sekunde daran zweifeln, welch verrücktes Genie unter der langen schwarzen Haarpracht schlummert. Man erinnert sich nur zu gerne an die Parodien auf Donald Trump und der Neuinterpretation von Celine Dion’s Welthit „My Heart will go on“ welche untermalt wurde durch die Nachstellung der berühmten Titanic-Szene am Schiffsgeländer, allerdings mit eingefügten Kopf von Steve Aoki. Ein Ausnahmekünstler, der das Publikum jedes Jahr aufs Neue mit Tortenschlachten und ausgefallenen Melodien in seinen Bann zieht. Steve Aoki versteht es einfach, mit seiner elektronischen Musik, gemischt mit Hip Hop Elementen, die Fans zu begeistern, was auch für mich persönlich jedes Jahr zu den absoluten Highlights des World Club Domes zählt.

Big City Beats 2016 World Club Dome BühnenbildAber das sollte es für diesen Abend an Verrücktheit noch nicht gewesen sein. Denn daraufhin betraten die diesjährigen, vom DJ-Mag ausgezeichneten, weltbesten DJs Dimitri Vegas und Like Mike die Mainstage. Das belgische DJ-Duo ließ das Publikum zu ihrem wohl bekanntesten Hit „The Hum“ hüpfen und feiern und nutzen die Beliebtheit ihres Liedes, um den letztjährigen Rekord einer „Wall of Death“ zu brechen. In diesem Jahr schafften sie es, nicht nur die vorderen Menschenmassen zum Mitmachen zu begeistern, sondern das gesamte Infield nahm an diesem Spektakel teil und formte eine Gasse durch das komplette Stadion, dem Beatdrop und dem Ineinander rennen entgegenfiebernd. Als sie ihren besten Freund und DJ-Kollegen Steve Aoki auf die Bühne holten, um mit ihm zum ersten Mal in der Geschichte des World Club Domes gemeinsam als „Three Are Legends“ aufzutreten, war die Stimmung am Höhepunkt angelangt. Mit Dimitri Vegas, Steve Aoki und Like Mike haben sich auf jeden Fall die drei verrücktesten und ausgefallensten DJs gefunden und es bleibt zu hoffen, dass die drei auch in den nächsten Jahren die Commerzbank-Arena gemeinsam erbeben lassen werden.

Bühnenbild beim BigCity Beats World Club Dome 2016Der dritte Tag startete mit einer fulminanten Show von Felix Jaehn, bei dem es sich Steve Aoki, der anscheinend so begeistert war vom diesjährigen World Club Dome, dass er die Arena gar nicht mehr verlassen wollte, nicht nehmen ließ, sich von der kochenden Menge durch die Arena tragen zu lassen. Danach gab das niederländische Trio Yellow Claw eine Mischung aus Hip Hop, Dubstep und Trap zum Besten. Weiter ging es dann mit Martin Garrix, der seinen musikalischen Durchbruch mit „Animals“ und „Wizard“ im Jahr 2013 erlangte. Auch hier leistete Steve Aoki seinem Kollegen für einen gemeinsamen Hit Gesellschaft am DJ Pult und es wurde ausgelassen gefeiert.

Aber was wäre der BigCityBeats World Club Dome ohne den Mann, der es geschafft hat, mit seiner „United We Are“-Tour Rekorde in Deutschland zu brechen. Ein DJ, dessen Show in weniger als 24 Stunden ausverkauft war und der fast 40.000 Menschen unter dem Dach der Veltins-Arena vereinte: Hardwell. Auch in diesem Jahr sorgen BigCityBeats und der aufgeweckte Holländer wieder für eine Sensation – seine Show wird eröffnet mit einer Ankündigung, dass sein letzter Auftritt für die aktuelle Tour nicht irgendwo in der großen weiten Welt, sondern, zur absoluten Freude der Fans, am 27.08.2016 am Hockenheimring stattfindet. Klar ist schon jetzt, dass diese Show all seine bisherigen Auftritte in Deutschland übertreffen wird. In einem „virtuellen Club“ wird er bis zu 100.000 Leute mit seiner Musik begeistern und erneut Rekorde brechen. Also: Safe the date!

Hardwell beim World Club Dome 2016Nachdem die Arena durch diese Ankündigung schon vor Begeisterung der Fans bebte, betrat Hardwell die Bühne und sorgte 1,5 Stunden für ausgelassenste Stimmung. Neben seinen altbekannten Liedern ließ Hardwell eine ganz neue, musikalische Seite durchblicken. Zur Überraschung aller bestanden die letzten 20 Minuten seiner Show komplett aus Hardstyle-Elementen, welche die letzten Energiereserven aus den tanzenden Zuschauern kitzelte. Kaputt und erschöpft aber dennoch überglücklich über das gelungene Festival-Ende, schloss der BigCityBeats World Club Dome 2016 mit einem unbeschreiblich schönen Feuerwerk. Selbst einen Tag nach dem Festival bleibt das Gefühl dieses unfassbar tollen Wochenendes bestehen, an dem sich so viele Menschen zusammengefunden haben, um ihrer Leidenschaft für die elektronische Musik Ausdruck zu verleihen. Denkt man an das kommende Jahr, in dem der größte Club der Welt vom 2.-4. Juni auf ein Neues Einzug in die Commerzbank-Arena nehmen wird, kribbelt es jetzt schon wieder in den Beinen.

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