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Serum 114 Live – Kopfüber in Nürnberg

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Serum 114 Live – Kopfüber in Nürnberg

Jungs und Mädels, was war das geil! Serum 114 sind gerade auf „Kopfüber im Club“-Tour und haben am vergangenen Freitag Halt in Nürnberg gemacht. Soviel schon mal vorweg: Der Hirsch hat ordentlich gerockt!

Doch der Reihe nach. Der Hirsch in Nürnberg ist bereits gut gefüllt, als um kurz vor 20 Uhr die Frankfurter Jungs von Scherf & Band den Abend eröffnen. Daniel Scherf macht mit seiner Band ehrliche Musik und gehört zu der Sorte Mensch, denen das Herz auf der Zunge gewachsen ist. Einen besseren Support hätte man sich für die Serum 114 Tour nur schwerlich vorstellen können. Da wird stilvoll drauflos gerockt und vom ersten Song an haben Scherf & Band eine Verbindung mit dem Publikum aufgebaut. Klar sind es vor allem die rockigen Töne, die das Konzert bestimmen, aber auch in leisen Momenten merkt man den Frankfurtern an, dass sie für diesen Moment brennen. Toller Anheizer. Daumen hoch!

Nach einer kurzen Umbaupause ist es dann kurz vor 21 Uhr soweit und Serum 114 betreten unter lautem Jubel der Fans die Bühne im Hirsch. Das Intro bestehend aus „Feuertrunken“ gibt auch gleich die Richtung des Abends vor. Esche, Thorsten, Nils und Markus brennen in den kommenden fast 2 Stunden ein Feuerwerk an Hits ab und die Stimmung ist bombastisch. So dauert es auch nicht lange und die ersten Crowdsurfer feiern ihre Helden und zollen ihnen Tribut. Die Band selbst ist ungemein gut gelaunt und hat sichtlich Freude an dem, was das Publikum zu bieten hat. Immer wieder gibt es „114“-Sprechchöre und das Publikum feiert vom ersten bis zum letzten Ton voll ab. Zugegeben, das fällt einem an diesem Abend auch nicht wirklich schwer. Die Songs von Serum 114 klingen live nochmal eine ordentliche Portion rotziger als auf Platte und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Bereich in der Bühne mehrmals in einen einzigen großen Circle Pit verwandelt. Auch die Band selbst lässt sich diesen Spaß nicht entgehen und so begibt sich Thorsten kurzerhand in die Mitte des Pits, um von dort seine Gitarren-Parts des folgenden Songs zu spielen. Auch Sänger Esche steht da nicht hinten an sondern singt einen Song während er auf den Händen der Fans durch den Hirsch getragen wird. Ganz großer Sport! Die Chemie zwischen Band und Fans stimmt an diesem Abend einfach. Mit fast 30 Songs umfasst die Setlist von Serum 114 jede Menge alte Klassiker und natürlich auch eine gute Portion an Material des im Juli erschienenen Albums Kopfüber ins Nichts. Die erste, ruhigere Zugabe des Abends bestreitet die Band inmitten ihrer Fans direkt vor dem Mischpult. Zur zweiten Zugabe wird dann wieder auf der Bühne ordentlich abgerockt und nochmal alles gegeben. Band und Fans sind sich einig: Diese Show darf einfach noch nicht enden. So kommen Serum 114 nach fast zwei Stunden Show ein letztes Mal auf die Bühne und die Fans dürfen sich einen Song für eine weitere Zugabe wünschen. Sänger Esche betont, dass sie das nicht mal zum Tour-Auftakt beim Heimspiel in Frankfurt gemacht hätten. Wieder hallen laute „114“-Sprechchöre durch den Hirsch und mit den Klängen des gleichnamigen Songs aus dem Jahr 2008 endet ein wirklich rundum gelungener Konzertabend mit Serum 114. Nach dem Konzert lässt es sich die Band nicht nehmen, nochmal fast eine Stunde mit den Fans im Publikum zu plaudern, Fotos zu machen und Autogramme zu schreiben. Um kurz vor 24 Uhr löst sich die Menge dann so langsam auf und strömt in die Nürnberger Nacht davon. Was bleibt ist ein unvergessliches Konzert von Serum 114, die bewiesen haben, dass sie nicht nur auf CD ordentlich abgehen. Chapeau!

Vor dem Konzert hatten Jenny und Chris Gelegenheit ein Interview mit Nils und Esche von Serum 114 zu führen. Dieses findet ihr in den nächsten Tagen auf museek.de. In unserer Bildergallerie haben wir einige Momente von und mit Serum 114 sowie Scherf & Band für euch festgehalten.

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1 Comment

1 Comment

  1. Phil

    Okt 30, 2014 at 14:02

    Nun, ich war auch da, genau wie an den beiden Konzerten in Frankfurt und Köln vorher auch und muss eingestehen, dass ich es nicht besser hätte Formulieren können.
    Die Stimmung war genial und die Hütte hat echt gewackelt !

    Danke für den Artikel und die Bilder

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