Connect with us

museek

Schafe & Wölfe: Hipsterpunk meets Indie-Pop

Schafe & Wölfe Band

Artists & Bands

Schafe & Wölfe: Hipsterpunk meets Indie-Pop

Seit beinahe schon vier Jahren gibt es SCHAFE & WÖLFE, die die Sorgen und Nöte aller orientierungslosen Mittzwanziger in umgangssprachliche Oden auf kraftvollen Elektrobeats verpackt. 2012 in Lemgo gegründet bestanden SCHAFE & WÖLFE zunächst nur aus dem Rapper Max Scharff und dem Gitarristen und Produzenten Chris Hyla. Noch nicht mal 2 Jahre mussten die beiden Charakterköpfe an ihrer ersten EP „Große Augen für schlechte Aussichten“ feilen, die 2014 auf Community Records veröffentlicht wurde und mit ordentlich tanzbaren und dennoch gehaltvollen
Songs aufwartete.

Ein bisschen Hipsterpunk, ein bisschen Indie-Pop und vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen Kommerz – das sind SCHAFE & WÖLFE. So wirklich in eine beliebe Genre-Schublade lässt sich die Band nicht stecken, zu vielseitig ist ihr musikalischer Ansatz.

Von 2013 bis Mitte 2015 spielten SCHAFE & WÖLFE mehr als 80 Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bauten sich dabei eine treue Fanbase auf. Abgesehen von ihrem Auftritt im Lieblingsclub der schillernden TV-Realität von Gute Zeiten Schlechte Zeiten, den mehrere Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehgeräten verfolgten, brachte 2014 einige prestigeträchtige künstlerische Gelegenheiten mit sich.

SCHAFE & WÖLFE spielten als Vorband der Berliner Lieblingselektropunker Frittenbude, absolvierten mehrere Festivals mit den damals noch aufstrebenden Herzensbrechern von Wanda, rockten beim Reeperbahnfestival und konnten sogar einen Gig auf dem Maßstäbe setzenden MELT! Festival ergattern. Unterstützt wurde die animalisch betitelte Kombo dabei stets vom Gitarristen Jonas Jordan, einem gemeinsamen Freund der beiden Gründungsmitglieder.

2015 wurde dann ein ganz großes Jahr für SCHAFE & WÖLFE. Nicht nur in kreativer Hinsicht, sondern auch in persönlicher. Ihre erste Headliner-Tour führte die Band Anfang des Jahres auf 21 Konzerten durch die Kellerclubs und Indie-Lokale Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Im Juni bekam das ungleiche Duo dann den schon lange absehbaren Zuwachs. Die Live-Mitglieder Jonas Jordan und Valéry Heer wurden Teil der festen Besatzung. Zwei Monate später trennten sich SCHAFE & WÖLFE dann von Rapper Max Scharff und leuteten so endgültig eine Ära der eigenen Neuerfindung ein.

Die Gegensätze, die SCHAFE & WÖLFE mit ihren Hymnen auf die Liebe, die Sonne und das Bier zusammenbringen und mit ihrem fabelhaft angehauchten Namen symbolisieren wollten, gibt es noch
immer.

In der neuen Besetzung und mit bisher ungesehenen kreativen Impulsen konzentrieren sich diese jedoch nicht mehr nur auf eindringlichen Sprechgesang in Verbindung mit greifbaren Synthie-Melodien. Vielmehr treffen nun erwachsene Synthesizer- und Gitarrenklänge auf Beats, die ein wenig an New Order oder Depeche Mode erinnern. Hinzu kommen Texte, von denen sich insbesondere alle instagramnutzenden Mittzwanziger so gut verstanden fühlen sollten, dass selbst der Gedanke an eine biergetränkte Nacht, die man bei Sonnenaufgang mit Knutschen und Kippen auf den Dächern der Großstadt beendet, fast ein bisschen wehtut.

Die Single „Alles ist am Leben“, die ein wenig klingt wie ein getragener Elektro-Remix von einem The Killers Song, erschien im selben Jahr und wurde prompt zum Soundtrack einer Telekom Fernsehkampagne auserkoren. Der Gig, den die Band daraufhin im Rahmen der Telekom Street Gigs im September 2014 in Berlin spielte wurde aufgezeichnet und als Live-EP exklusiv auf Spotify veröffentlicht. 2015 folgte dann die B-Seiten-EP „Nachts“, welche die Band als freien Download zur Verfügung stellte.

Für 2017 planen SCHAFE & WÖLFE die Veröffentlichung eines neuen Albums. Man darf mit Spannung darauf warten, wie sich die Band auf ihrem zweiten Longplayer weiterentwickelt.

Schafe & Wölfe im Internet: Webseite | Facebook | YouTube | Soundcloud

Continue Reading
Das könnte dir auch gefallen
Sag deine Meinung

Sag deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuell meistgeklickt

museek Interviews

museek auf Facebook

To Top