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Die Punkband Pink Pix im museek Interview

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Die Punkband Pink Pix im museek Interview

Bei unseren Freunden vom Selfmadeclub (www.selfmadeclub.de) sind wir auf die Punk-Band Pink Pix aufmerksam geworden. Die vier Musiker aus Gütersloh und Bielefeld erzählen in unserem Interview von ihren Anfangen, ihren Träumen für die Zukunft, ihren ersten CD’s und tun ihre Meinung zur aktuellen Diskussion um Musikstreaming kund. Viel Spaß!

Wie entstand die Idee der Bandgründung und was ist die Geschichte hinter eurem Bandnamen?

Die ganze Bandgeschichte ist eigentlich ganz klassisch. Mit dem Unterschied, dass es uns noch gar nicht so lange gibt, (in der jetzigen Besetzung seit Mitte 2014) wir dennoch schon viel zusammen gespielt haben und schon den ein oder anderen Erfolg feiern konnten. Darüber hinaus hat es bis zur jetzigen Besetzung einige Zeit gedauert. Der Bandname kam aus der Not heraus. Wir hießen erst „Big Crunch“. Den Namen hatte aber bereits schon eine andere Band. Dann standen Sachen wie „The same in green“ zur Auswahl. Eine Farbe sollte es beinhalten, aber der Name an sich kam von unserem damaligen Bassisten. Wie der darauf kam – keine Ahnung. Vielleicht hat ihn das rosa Sparschwein im Proberaum animiert 😉
Dabei kann das Pix mehrere Bedeutungen haben: für Pixel,die ein Bild ergeben (Bandmitglieder) oder auch für pigs,jedoch ist der Bildpunkt für uns prägnanter.

Welche Bands haben euch maßgeblich beeinflusst?

Da gibt es es einige, angefangen von Johnny Cash und Green Day bis hin zu NOFX, Nirvana, den Foo Fighters oder die Lieblingsband unseres Gitarristen: die Ärzte.

Woher nehmt ihr die Inspiration für eure Songs und wie sieht der Weg von der Idee bis zum fertigen Song aus?

Daniel (Gesang,Gitarre) und Marcel (Gitarre,Gesang) schreiben die Texte. Ihre Inspirationen kommen aus ihrem Alltag und sind teils autobiografisch oder auch völlig abstrakt. In den Liedern geht es meist um die Liebe mit ihren guten und schlechten Seiten. Wenn der Text fertig ist, wird an der musikalischen Komponente in Teamarbeit mit allen aus der Band gebastelt.

Hand auf’s Herz: Für welche selbst gekaufte CD schämt ihr euch heute und was war eure erste CD?

Die erste von Daniel war die WWE Championship (damals noch WWF),Marcel tanzte da lieber nach Alfs Geburtstags Boogie-Woogie, Tobi (Drums), das Nesthäkchen, nennt als erste die Best of Michael Jackson und Oli, der Skater am Bass, hatte sich als Erstanschaffung Bob Marley gegönnt. Schämen für die erste CD? Nein, sagen alle einstimmig. Damals gab es schließlich einen Grund diese zu kaufen.

Musik-Streaming ist mittlerweile sehr populär. Nutzt ihr als Band solche Plattformen und wie seht ihr generell diese Entwicklung? Gerade auch im Hinsicht auf eine höhere Reichweite vs. Umsatz-Rückgänge durch weniger CD-Verkäufe.

Selber genutzt werden dies Plattformen nur um sich zum Beispiel Live Konzerte anzuschauen oder sich das Album erst herunterzuladen um dann die physische Version extra dazu zu bestellen. Dennoch können wir sagen, das die Leute, gerade bei Konzerten lieber noch etwas in der Hand haben als nur ein digitales Exemplar. Ganz aussterben wird das physische Produkt wahrscheinlich nie und das ist auch gut so.

Welche Songs und Künstler sind bei euch aktuell angesagt?

Aktuell sind Motörhead bei Daniel, Wanda bei Marcel , Foo Fighters und Muse bei Tobi angesagt. Oli hört im Moment die alten Sachen von Cypress Hill.

Was war das verrückteste, was jemals bei einem eurer Auftritte passiert ist?

Es gibt eine lustige Situation von einem Auftritt in Münster, wo Tobi (Drums) mit einer Wolldecke gespielt hat, da er beim Publikum ironischerweise anmerkte, dass ihm etwas frisch sei. Daraufhin brachte ihm der Tonmann eine Decke von ihm, mit der er den restlichen Auftritt spielte.

Nehmen wir an, ihr könnt Bands für ein eigenes Festival buchen, welche wären das?

Da gibt es sooo viele. Am liebsten wären das aber Wanda, Kraftklub, Horst the Band oder die Street Dogs.

Welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Band für die Zukunft?

Wir machen Musik, damit wir irgendwann unseren eigenen Nightliner und Roadies haben. 😉
Eigentlich machen wir das aus Spaß an der Sache und erhoffen uns in ein paar Jahren eine regionale Bekanntheit. Einen strikten 5-Jahres Plan gibt es dafür nicht.

Wo kann man euch demnächst live erleben und wo würdet ihr gerne mal auftreten bzw. für wen würdet ihr gerne einmal als Vorgruppe spielen?

Weiteres ist in Planung, wir würden gern mal ins Ruhrgebiet schnuppern. Natürlich wären wir auch gern auf größeren Festivals wie Olgas Rock oder dem Pink Pop vertreten. Auch interessant für uns wären die Wuhlheide oder die 924 Gilman Street in Kalifornien ,wo schon einige Größen bekannt geworden sind. Gigs für Die Ärzte, Madsen, Sondaschule oder die leider nicht mehr existierenden Face 2 Face zu spielen , wären schon echt groß. In nächster Zeit stehen einige Termine an wie das „Baseball rockt!“ am 04.09 in Verl mit dem Headliner Luxuslärm, ein Konzert in Detmold im JZ Villa am Hügel , etwas privater am 11.09 für einen Geburtstag, ein kleines Garagenfestival „Lessingstraße rockt“ in Verl und auf der offenen Bühne in Bad Salzuflen im Lebenslang am 01.Oktober.

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Die museek Redaktion bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich für das Interview und den erfrischenden Antworten bei den Pink Pix. Mehr Infos über die Punkband findet ihr auch auf ihrem Selfmadeclub Profil unter http://selfmadeclub.de/pink-pix/ oder natürlich auf der offiziellen Webseite der Pink Pix: http://pinkpix.de/

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