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OceanMachine: Alternative Rock-Sounds aus Bielefeld

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OceanMachine: Alternative Rock-Sounds aus Bielefeld

Die Bielefelder Band OceanMachine (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Album von Devin Townsend) gibt es bereits seit über 15 Jahren. Das im Alternative Rock angesiedelte Vierergespann hat in dieser Zeit diverse Demos aufgenommen und war bereits sehr ambitioniert bei der Sache. Von den Plattenlabels hagelte es jedoch immer wieder Absagen. „Zu alternativ für die Metal-Fans, zu sehr Metal für die Alternative-Anhängerschaft“ war damals ein oft genannter Ablehnungsgrund.

Zwischendurch drifteten OceanMachine mehr in Richtung Pro-Rock ab. Bedingt durch Job und Familie gönnte sich die Band dann eine längere Auszeit. Nach einiger Zeit jedoch stellten die Bandmitglieder fest, dass ihnen das gemeinsame Musik machen, also der Katalysator fehlte. Die alten musikalischen Zöpfe wurden abgeschnitten und man ging mit OceanMachine neu an die ganze Sache ran. Eigentlich geschah dies auch nur für sich selbst. Musik um der Musik Willen eben. Doch wie das so ist, wenn man lange und enthusiastisch an etwas arbeitet, möchte man die neue Musik auch aufnehmen und festhalten.

Entstanden ist das Album „Point Black“, welches OceanMachine 2015 veröffentlichten und das u.a. bei Spotify zu finden ist. Unüberhörbar sind dabei die verschiedenen Einflüsse der Band. Zu diesen zählen neben Rage Against The Machine auch Soundgarden und Audioslave. Aber auch Velvet Revolver und Incubus haben sicher die musikalische Richtung von OceanMachine mitgeprägt. Nichtsdestotrotz bewahrt sich die Band genügend Eigenständigkeit, um nicht als Cover-Band zu verkommen oder als solche bezeichnet zu werden. Bandmitglied Hendrik sagt dazu: „Die erwähnten Bands gehören sicherlich stark zu unserer musikalischen Sozialisation und fließen ein. Man ist ja immer nur ein Schmelztiegel seiner Umwelt.“ – Recht hat er!

Mit „Point Black“ haben OceanMachine ein kraftvolles Album am Start, bei dem man auch nach mehreren Hör-Durchgängen immer wieder noch weitere musikalische Raffinessen entdecken kann. Da wäre beispielsweise der der stimmige Opener „Decision Making as Such“ oder der Song „I, the Mocking Liar“, der sich ziemlich am Ende der Platte befindet. Ein richtig gutes Stück Musik, das einen noch einmal die Anlage aufdrehen lässt, um so richtig drauflos zu rocken. Es ist nicht an jeder Stelle ein leicht verdauliches Album, man muss sich schon auch mit der Musik und den Songs auseinandersetzen. Wer das tut wird allerdings nicht enttäuscht und bekommt einen ordentlichen Rock-Sound geboten.

Die Zeit wird zeigen, wie es für OceanMachine aus Bielefeld weitergeht. Das Potenzial ist da, wurde aber scheinbar noch nicht von Labels erkannt. Unsere Empfehlung hat die Band jedenfalls.

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1 Comment

1 Comment

  1. Silvia

    Jun 26, 2016 at 22:33

    Interessanter Blog, wo ich gerne mal wieder reinschauen werde.

    LG Silvia

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