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Metal-Fest mit Avenged Sevenfold, Disturbed und Chevelle im Münchner Zenith

Avenged Sevenfold München 2017 Konzert Disturbed Chevelle

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Metal-Fest mit Avenged Sevenfold, Disturbed und Chevelle im Münchner Zenith

Der 25. Februar 2017 dürfte von Münchner Metal-Fans lange herbeigesehnt worden sein. Doch auch viele Fans aus Ländern wie Polen oder Österreich fanden an diesem Abend den Weg ins Zenith und feierten dort mit Avenged Sevenfold und den beiden Vorbands Disturbed und Chevelle ein Metal-Fest par excellence.

Die aus Chicago stammende Band Chevelle eröffnete den Abend in der ausverkauften Halle mehr als gebührend. Mit treibenden Gitarrenriffs, energetischen Arrangements und einer gelungenen Lichtshow bot das Trio eine halbe Stunde lang ihre Songs dar. Auch wenn das Publikum so früh am Abend noch zurückhaltend war und seine Kräfte für den Hauptact aufsparte, so wurde doch schon gekonnt auf das noch Kommende eingestimmt.

Disturbed München 2017Auffallend viele Disturbed-Fans waren im Zenith zugegen und so war es kein Wunder, dass die Stimmung förmlich explodierte, als die Band schließlich die Bühne betrat. Die Band um Sänger David Draiman feiert bereits ihr 20-jähriges Bandjubiläum und lieferte eine Show ab, die es in sich hatte. Disturbed spielten über eine Stunde lang begleitet von Feuerfontänen ein Best-Of ihres Schaffens. Wie zu erwarten war, wurden während „Sound of Silence“ die Handy-Lichter eingeschaltet und die Feuerzeuge nach oben gereckt. Zum abschließenden „Down with the sickness“ konnte man sich dann im Circle Pit nochmal so richtig austoben, ehe Disturbed unter frenetischem Jubel ihr Konzert beendeten.

Nach 30 Minuten Umbaupause betrat schließlich der Headliner des Abends die Münchner Bühne. Avenged Sevenfold haben sich in den vergangenen Jahren international einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ließen auch im Zenith nichts anbrennen. Bereits ab der ersten Sekunde wurde den Fans ordentlich eingeheizt. Das Publikum zeigte sich sehr textsicher und sang auch immer wieder lauthals mit. Songs wie „Afterlife“ oder „Bat County“ eigneten sich hierfür perfekt. Auf sechs großen Leinwänden wurde nicht nur das Geschehen auf der Bühne in die Halle übertragen, auch kritische politische Sequenzen und Botschafen (dargestellt mit Marionetten) fanden so den Weg zu den Fans.

M. Shadows, Sänger von Avenged Sevenfold, zeigte sich an diesem Abend in deutlich besserer Verfassung als noch bei den vorherigen Konzerten der Tour, als er sich mit einer Krankheit herumgeschlagen hatte. Und auch die restlichen Musiker der Band zeigten sich von ihrer besten Seite und bekamen mit kleinen Solo-Einlagen die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Kombination aus Chevelle, Disturbed und Avenged Sevenfold passte hervorragend zusammen. Avenged Sevenfold haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu Recht internationalen Headliner-Status genießen. Disturbed dagegen zählen auch nach 20 Jahren Bandbestehen noch lange nicht zum alten Eisen und sorgen nach wie vor für beste Stimmung bei den Fans. Und Chevelle? Nun, da sind wir eh voreingenommen. Die Band spielte in den letzten 15 Jahren so selten in Deutschland, sie könnten auch „Atemlos“ von Helene Fischer covern und es wäre trotzdem großartig.

Die Foto-Qualität bitten wir zu entschuldigen. Ein Fotopass wurde uns nicht zuteil, sodass wir auf Fan-Aufnahmen zurückgreifen mussten.

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