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Judah & the Lion: Folk Hop N Roll aus Nashville

Judah and the lion Band
Foto: Chloe Horseman / Quelle: stuntcompany.com

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Judah & the Lion: Folk Hop N Roll aus Nashville

Auf die aus Nashville stammende Band Judah & the Lion bin ich durch eine Konzertankündigung aufmerksam geworden. Judah & the Lion wird neben Jimmy Eat World die große Ehre zuteil, als Anheizer für Incubus auf der Bühne zu stehen. Doch damit nicht genug: Auch für die Senkrechtstarter Twenty One Pilots wird die Band Konzerte eröffnen.

Was mit an der Musik von Judah & the Lion so gut gefällt ist die ungeheure Leichtigkeit, die ihre Songs wiedergeben. Dabei bedienen sich die Bandmitglieder verschiedenster Elemente aus Folk, Alternative, Rock und sogar Hip Hop! Ich weiß nicht genau wieso aber irgendwas lässt mich beim Hören an Awolnation oder Imagine Dragons denken – nur eben mit mit einer gehörigen Portion Folk beigemischt.

Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter dem ungewöhnlichen Bandnamen? Judah & the Lion, das sind die vier Musiker Judah Akers (Gitarre, Gesang), Brian Macdonald (Mandoline, Gesang), Nate Zuercher (Banjo, Gesang) und Spencer Cross (Schlagzeug). Alle Vier haben die Leidenschaft für Hip Hop Beats und Bands wie Beastie Boys oder Run DMC sowie die Liebe zur Folk-Musik gemeinsam. Was lag da wohl näher als diese beiden Welten zu einer zu verschmelzen?

Nachdem Judah & the Lion im September 2014 ihr Debütalbum „Like Kids These Days“ veröffentlicht haben ging es eigentlich für die Band stetig nur bergauf. Das Album erreichte Platz 4 der Billboard Folk-Charts und Platz 2 der Genre-übergreifenden Heatseekers Charts. Diesen Erfolg haben sich die vier Bandmitglieder aber auch redlich verdient und selbst erarbeitet. Ohne Label im Rücken haben sich Judah & the Lion eine große und vor allem loyale Fanbase aufgebaut. Nicht zuletzt durch sage und schreibe 150 Konzerten in Amerika und Skandinavien alleine im Jahr 2015!

2016 erschien mit „Folk Hop N Roll“ das zweite Album von Judah & the Lion. Auch auf ihrer zweiten Platte vereinen die Amerikaner wieder gekonnt unterschiedlichste Stilrichtungen und fügen diese zu einem harmonischen Soundteppich zusammen, der von Banjo-Rhythmen und treibenden Beats getragen wird. Das macht Spaß im Ohr, klingt sorgenfrei, frisch und unverbraucht. Bands diesen Schlages könnte es ruhig noch viel öfter geben wenn es nach mir ginge.

Im November kann man Judah & the Lion übrigens auch als Vorband von Kaleo bei zwei Konzerten in Berlin und Offenbach bestaunen. Live gespielt bekommen die Songs der Band nochmal eine extra Portion Dynamik und es entwickelt sich eine Stimmung, wie sie so vielleicht nur die Herren von Mumford & Sons hinbekommen würden. Thank you for the music, Judah, Brian, Nate and Spencer!!

Judah & the Lion im Internet: Webseite | Facebook | YouTube

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